Kameraeinstellungen

Kameraprogramme-Übersicht:
Programmautomatik
Zeitautomatik
Blendenautomatik
Manuelle Einstellung
Spezialprogramme (Nachtmodus, Sport, Portrait…)

Programmautomatik:
Die Kamera wählt eine Zeit/Blendenkombination, wobei immer eine verwackelsichere Verschlusszeit Vorrang hat und daher meist eine offene Blende die Folge ist.
Die von der Kamera gewählte Zeit/Blendenkombination ist nicht bei allen Kameras erkennbar!
Der Fotograf kann nur die PLUS/MINUSKORREKTUR vornehmen.
Es entstehen so richtige „Durchschnittsfotos“ mit geringem Schärfenbereich.

Zeitautomatik:
Der Fotograf wählt eine Blende und bestimmt damit den Schärfenbereich. Die Kamera wählt dazu die passende Belichtungszeit. Der Fotograf kann zusätzlich die PLUS/MINUSKORREKTUR vornehmen.
Die von der Kamera gewählte Verschlusszeit muss wegen der Verwackelgefahr kontrolliert werden!

Blendenautomatik:
Der Fotograf wählt eine Belichtungszeit. Die Kamera wählt dazu die passende Blende. Der Fotograf kann zusätzlich die PLUS/MINUSKORREKTUR vornehmen.
Die von der Kamera gewählte Blende kontrolliert werden, da eventuell zu lange oder zu kurze Belichtungszeiten mit den vorhanden Blenden nicht ausgeglichen werden können.

Manuelle Einstellung:
Der Fotograf misst das Licht und stellt eine passende Zeit/Blendenkombination ein! Alle folgenden Aufnahmen werden nun mit dieser Einstellung durchgeführt.
Beispiel: Bei Sportaufnahmen, wo Scheinwerfer blenden können oder bei Panoramaserien.
Eine wichtige Hilfe bei allen Aufnahmearten ist die
Vorwahl der Lichtempfindlichkeit:
z.B. 100 ISO / 200 ISO / 400 ISO
Je höher die ISO -Zahl ist, umso weniger Licht benötige ich, d.h. ich kann mit kürzeren Verschlusszeiten, oder mit kleineren Blenden arbeiten!
Allerdings werden Aufnahmen mit hoher ISO Zahl körniger!

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